Was ist Hypnose?

Hypnose ist …

  • ein tiefer Entspannungszustand oder ein intensiver Erregungszustand
  • ein Zustand erhöhter Konzentration auf eine einzige Sache
  • ein alltäglich vorkommender Zustand
  • ein veränderter Bewusstseinszustand
  • ein Zustand, in dem das Unterbewusstsein erhöht ansprechbar ist (erhöhte Suggestibilität)
  • ein Zustand, in dem geistige Programme verändert werden können
  • ein Zustand, in dem bei entsprechender Suggestion – hypnotische Phänomene auftreten können

Was Hypnose NICHT ist …

  • Schlaf
  • Bewusstlosigkeit
  • Machtlosigkeit

Hypnose – da ist man doch bewusstlos …

„Ich glaube, ich war gar nicht hypnotisiert. Ich habe alles mitbekommen.“
Diesen Satz höre ich nach der ersten Hypnosesitzung immer wieder. Die vielen Hypnoseshows auf Bühnen und im Fernsehen tragen offenbar wenig dazu bei, das Phänomen der Hypnose in der Bevölkerung verständlich zu machen. Besonders die Annahme, Hypnose sei eine Form von Bewusstlosigkeit, hat sich in den Köpfen vieler Menschen festgesetzt.

Tatsache ist …

Hypnose ist keine Bewusstlosigkeit. Auch in Trance ist Ihnen zu jeder Zeit voll bewusst, was abläuft. Oftmals mögen Sie sich im Trancezustand wundern, warum Sie gerade so und nicht anders geantwortet haben.

Aber das liegt daran, dass in der Hypnose Ihr Unterbewusstsein die Führung übernimmt und das sonst so dominante Bewusstsein ein wenig in den Hintergrund tritt.

Keine Bewusstlosigkeit, was dann …

Hypnose ist ein veränderter Bewusstseinszustand, in dem das Unterbewusstsein – der eigentliche Motor und Motivator des Menschen – besser ansprechbar ist. Dafür ist in erster Linie eines entscheidend: Rapport.

Rapport bezeichnet in der Hypnose das gegenseitige Vertrauensverhältnis zwischen Hypnotiseur und Hypnotisand. Anders gesagt: Beide müssen die Hypnose wollen, sich über die Ziele der Sitzung einig sein, und vor allem muss der Hypnotisand daran glauben, dass der Hypnotiseur über die nötige Kompetenz verfügt.

Wo liegt der Rapport in der Hypnose?

Ich habe Ihnen ja gesagt, was es braucht, damit Hypnose funktioniert:

1. Ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis zwischen Hypnotiseur und Hypnotisand.

2. Eine gemeinsame Einigkeit über die Ziele der Sitzung.

Mich kann man nicht hypnotisieren …

Wenn Sie das sagen, haben Sie auf der einen Seite recht: Kommen Sie mit dieser Einstellung zu einer Hypnosesitzung, besteht kein Rapport, und es wird schwierig sein, bei Ihnen etwas zu bewirken.

Auf der anderen Seite zeigt dieser Ausspruch, wie wenig viele Menschen über Hypnose wissen. Glauben Sie mir: Schon jeden Abend, wenn Sie vor dem Fernseher sitzen, bewirkt allein die Fixation des Bildschirms, dass Sie in eine leichte bis mittlere Trance gelangen und Ihr Unterbewusstsein stärker ansprechbar wird. Die Frage ist nur, ob die Suggestionen, die Sie sich dabei täglich „reinziehen“, Ihrem Unterbewusstsein eher schaden oder nützen.

Gewöhnen Sie sich daran, dass Hypnose ein natürlicher und alltäglich auftretender Zustand ist. Je mehr Sie darüber wissen, desto mehr können Sie davon profitieren.

Anwendungsbereiche:

  • Alkoholprobleme
  • Allergien
  • Gelenksprobleme
  • Gewichtsreduktion
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Positive Motivation
  • Persönliche Ziele erreichen
  • Prüfungsangst abbauen
  • Rauchentwöhnung
  • Schlafen (ein- und durchschlafen)
  • Sehkraft verbessern
  • Sexualprobleme lösen
  • Starkes, nervöses Erröten positiv verändern
  • Starkes Schwitzen positiv verändern
  • Verbesserte Konzentration
  • uvm …

Wichtiger Hinweis aus naheliegenden juristischen Gründen:
Wenn Sie krank sind, nehmen Sie auf jeden Fall professionelle Hilfe bei einem Arzt in Anspruch. Wenn Sie bereits in Behandlung sind, brechen Sie diese Behandlung nicht ab. Im Schulmedizinischer Sinne , und ist nicht als Heilversprechen zu verstehen. Geistige Heilung – entspricht derzeit nicht der herrschenden schulmedizinischen Lehrmeinung.